Wissen & Tipps

Gut informiert rund ums Haus.

Von der Heizungswartung bis zur Förderung: 80 verständliche Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden – und jeden Monat ein frischer Tipp des Monats.

Tipp des Monats · Januar

Wärme im Raum halten

Nachts Rollläden und Vorhänge schließen – so bleibt die Heizwärme im Zimmer. Und stellen Sie Heizkörper nicht mit Möbeln oder langen Gardinen zu, sonst staut sich die Wärme.

Rund um die Heizung

Heizung & Wärmepumpe

Warum muss eine Heizung gewartet werden?

Eine Heizung ist ständig in Betrieb – da nutzen sich Teile ab, Einstellungen verändern sich und Schmutz lagert sich ab. Bei der jährlichen Wartung reinigen und prüfen wir die Anlage, stellen sie optimal ein und tauschen Verschleißteile rechtzeitig.

Das senkt den Brennstoffverbrauch, verlängert die Lebensdauer und beugt Ausfällen im Winter vor. Bei vielen Anlagen ist die regelmäßige Wartung außerdem Voraussetzung für die Herstellergarantie.

Wie entlüfte ich Heizkörper?

Wenn ein Heizkörper oben kalt bleibt oder gluckert, ist Luft im System. So geht’s:

  1. Heizung kurz abschalten und etwas abkühlen lassen.
  2. Ein Gefäß und ein Tuch unter das Entlüftungsventil (meist oben seitlich) halten.
  3. Mit dem Entlüftungsschlüssel das Ventil langsam öffnen, bis statt Luft nur noch Wasser austritt, dann wieder schließen.
  4. Zum Schluss den Wasserdruck der Anlage prüfen und bei Bedarf nachfüllen.

Bleiben Heizkörper trotzdem kalt, steckt oft mehr dahinter – dann helfen wir gern.

Wann lohnt sich eine Wärmepumpe?

Eine Wärmepumpe lohnt sich besonders, wenn Ihr Haus einigermaßen gedämmt ist und großflächige Heizflächen wie eine Fußbodenheizung oder ausreichend große Heizkörper vorhanden sind – dann kommt sie mit niedrigen Vorlauftemperaturen aus und arbeitet sehr effizient. Aber auch in vielen Altbauten funktioniert sie, oft nach kleinen Anpassungen.

Dank hoher staatlicher Förderung (bis zu 70 %) ist der Umstieg derzeit besonders attraktiv. Wir prüfen bei einem Vor-Ort-Termin ehrlich, ob und wie es bei Ihnen passt. Mehr zur Wärmepumpe.

Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Eine Wärmepumpe arbeitet wie ein umgekehrter Kühlschrank: Sie entzieht der Umgebung – meist der Außenluft – Wärme und „pumpt" sie mit Hilfe eines Kältemittelkreislaufs auf ein höheres Temperaturniveau für Heizung und Warmwasser.

Dafür braucht sie nur einen kleinen Anteil Strom: Aus einer Kilowattstunde Strom werden typischerweise drei bis fünf Kilowattstunden Wärme. Deshalb ist sie die effizienteste Art zu heizen – besonders in Kombination mit Photovoltaik.

Welche Arten von Wärmepumpen gibt es?

Die drei wichtigsten: Luft-Wasser-Wärmepumpen nutzen die Außenluft – sie sind am günstigsten und am einfachsten zu installieren, deshalb heute der Standard. Sole-Wasser-Wärmepumpen (Erdwärme) holen die Wärme über Erdsonden oder -kollektoren aus dem Boden – sehr effizient, aber mit höheren Erschließungskosten. Wasser-Wasser-Wärmepumpen nutzen das Grundwasser und sind am effizientesten, brauchen aber eine Genehmigung und geeignete Bedingungen.

Für die meisten Häuser in unserer Region ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe die beste Wahl – wir beraten, was zu Ihrem Grundstück passt.

Wie laut ist eine Wärmepumpe?

Moderne Geräte sind deutlich leiser als ihr Ruf: Im Normalbetrieb liegen sie meist bei etwa 30 bis 50 Dezibel in wenigen Metern Abstand – vergleichbar mit einem leisen Gespräch oder einem Kühlschrank. Viele haben zudem einen extra leisen Nachtmodus.

Wichtig ist der richtige Aufstellort: nicht direkt unter dem Schlafzimmerfenster und mit etwas Abstand zum Nachbarn. Das planen wir bei der Auslegung von Anfang an mit ein.

Wie funktioniert eine Pelletheizung?

Eine Pelletheizung verbrennt kleine Presslinge aus Restholz. Die Pellets werden automatisch aus dem Lager zum Kessel befördert, gezündet und verbrannt – Komfort fast wie bei Gas oder Öl, aber mit nachwachsendem, regionalem Brennstoff und stabileren Preisen.

Moderne Kessel reinigen sich weitgehend selbst; übrig bleibt nur wenig Asche, die einige Male pro Jahr geleert wird. Mehr zum Heizen mit Holz.

Wie viel Platz braucht ein Pelletlager?

Als Faustregel reicht für ein Einfamilienhaus ein Lagerraum von etwa 4 bis 6 m² – oft der frühere Öltankraum. Das Lager sollte trocken sein und für den Liefer-Lkw mit seinem Einblasschlauch erreichbar (bis ca. 30 m Entfernung).

Alternativ gibt es fertige Sacksilos oder Erdtanks, wenn im Haus kein Platz ist. Wir prüfen bei Ihnen vor Ort, welche Lösung passt.

Darf ich meine Gasheizung weiter betreiben?

Ja. Bestehende Gasheizungen dürfen weiterlaufen und auch repariert werden – eine allgemeine Austauschpflicht für funktionierende Anlagen gibt es nicht. Nur sehr alte Konstanttemperaturkessel (über 30 Jahre) müssen nach dem Gebäudeenergiegesetz getauscht werden, mit Ausnahmen etwa für selbstnutzende Eigentümer von Einfamilienhäusern und für Brennwert- und Niedertemperaturkessel.

Beim Einbau einer neuen Heizung gelten schrittweise die 65-Prozent-Erneuerbare-Regeln des GEG, abhängig von der kommunalen Wärmeplanung. Wir sagen Ihnen, was konkret für Ihr Haus gilt. (Stand: 2026, Änderungen der Gesetzeslage vorbehalten.)

Wie lange darf ich meine Ölheizung noch nutzen?

Auch Ölheizungen dürfen weiter betrieben und repariert werden – die 30-Jahre-Regel für alte Konstanttemperaturkessel gilt hier genauso. Nach aktueller Gesetzeslage soll das Heizen mit fossilen Brennstoffen bis Ende 2044 auslaufen.

Da Öl durch den steigenden CO₂-Preis tendenziell teurer wird, lohnt es sich, den Umstieg rechtzeitig zu planen – gerade solange es bis zu 70 % Förderung für den Tausch gibt. (Stand: 2026.)

Was ist Brennwerttechnik?

Brennwertkessel nutzen zusätzlich die Wärme, die im Wasserdampf des Abgases steckt: Das Abgas wird so weit abgekühlt, dass der Dampf kondensiert und diese Wärme ebenfalls in die Heizung fließt. Gegenüber alten Kesseln spart das rund 10 bis 15 % Brennstoff.

Wer bei Gas oder Öl bleibt, sollte deshalb mindestens auf Brennwerttechnik setzen – alles andere verschenkt bares Geld.

Muss ich meine Heizkörper austauschen?

Nicht unbedingt. Ob Ihre Heizkörper bleiben können, hängt vor allem vom neuen Heizsystem ab: Für eine Wärmepumpe müssen die Heizflächen groß genug sein, um mit niedriger Vorlauftemperatur auszukommen. Oft reicht es, einzelne zu kleine Heizkörper zu tauschen – die übrigen bleiben. Wir rechnen das für jeden Raum durch, bevor etwas ausgebaut wird.

Fußbodenheizung oder Heizkörper – was ist besser?

Die Fußbodenheizung punktet mit gleichmäßiger, angenehmer Strahlungswärme, freien Wänden und sehr niedrigen Vorlauftemperaturen – ideal für Wärmepumpen. Heizkörper reagieren dafür schneller auf Temperaturänderungen und sind im Bestand einfacher zu tauschen.

Es geht auch kombiniert: Fußbodenheizung im Wohnbereich, Heizkörper in selten genutzten Räumen. Für die Wärmepumpe funktionieren beide – entscheidend ist die passende Auslegung.

Kann ich eine Fußbodenheizung nachrüsten?

Ja, dafür gibt es heute gute Lösungen: Dünnschicht-Systeme mit nur wenigen Zentimetern Aufbauhöhe oder Einfräs-Systeme, bei denen die Rohre direkt in den vorhandenen Estrich gefräst werden – ohne den Boden komplett herauszureißen.

Sinnvoll ist die Nachrüstung vor allem, wenn ohnehin ein neuer Bodenbelag ansteht oder eine Wärmepumpe geplant ist.

Was ist ein hydraulischer Abgleich?

Ohne Abgleich bekommen die Heizkörper nahe der Heizung zu viel Wasser, die weiter entfernten zu wenig – manche Räume werden zu warm, andere bleiben kühl. Beim hydraulischen Abgleich stellen wir für jeden Heizkörper die genau richtige Wassermenge ein.

Das Ergebnis: gleichmäßige Wärme, eine leiser laufende Pumpe und spürbar weniger Verbrauch. Für viele Förderungen ist der hydraulische Abgleich sogar Pflicht.

Was ist die Heizkurve – und warum ist sie so wichtig?

Die Heizkurve legt fest, wie warm das Heizungswasser abhängig von der Außentemperatur wird: Je kälter draußen, desto höher die Vorlauftemperatur. Ist die Kurve zu steil eingestellt, heizt die Anlage unnötig heiß und verschwendet Energie – ist sie zu flach, wird es nicht richtig warm.

Eine sauber eingestellte Heizkurve gehört zu den wirksamsten Sparmaßnahmen überhaupt und kostet nichts außer etwas Feinjustierung. Bei der Wartung prüfen wir sie mit.

Was ist die Heizlast eines Hauses?

Die Heizlast gibt an, wie viel Wärmeleistung ein Haus am kältesten Tag des Jahres braucht, um warm zu bleiben – gemessen in Kilowatt. Sie hängt von Größe, Dämmung, Fenstern und Lage ab.

Sie ist die Grundlage für die richtige Größe der neuen Heizung: Zu groß ausgelegte Anlagen takten häufig und verschleißen schneller, zu kleine bekommen das Haus nicht warm. Deshalb rechnen wir die Heizlast vor jedem Heizungstausch raumweise durch.

Welcher Wasserdruck ist in der Heizung richtig?

Im Einfamilienhaus liegt der richtige Anlagendruck meist zwischen 1,5 und 2 bar – der genaue Wert hängt von der Gebäudehöhe ab. Am Manometer ist der gute Bereich oft grün markiert.

Fällt der Druck unter etwa 1 bar, sollten Sie Wasser nachfüllen (Anleitung steht meist in der Bedienungsanleitung) oder uns kurz anrufen. Muss häufig nachgefüllt werden, ist irgendwo ein Leck oder das Ausdehnungsgefäß defekt – das gehört geprüft.

Sollte ich meine Heizung im Sommer abschalten?

Die Heizfunktion können Sie im Sommer bedenkenlos ausschalten – die Warmwasserbereitung sollte aber weiterlaufen, falls Sie sie brauchen. Wichtig: Schalten Sie die Anlage nicht komplett stromlos, denn viele moderne Geräte brauchen Strom für wichtige Schutzfunktionen.

Wenn ein Warmwasserspeicher vorhanden ist, sorgt eine regelmäßige Aufheizung für die nötige Trinkwasserhygiene (Legionellenschutz).

Wie spare ich zu Hause Heizkosten?

Die größten Hebel ganz ohne Investition: Räume nur so warm halten wie nötig (jedes Grad weniger spart spürbar), Heizkörper freihalten und regelmäßig entlüften, nachts Rollläden schließen und mehrmals kurz stoßlüften statt die Fenster zu kippen.

Noch mehr bringen ein hydraulischer Abgleich und eine gut eingestellte Heizkurve. Wir zeigen Ihnen gern, wo bei Ihnen das meiste Sparpotenzial steckt.

Rund ums Wasser

Sanitär & Bad

Wie kann ich im Haushalt Wasser sparen?

Die einfachsten Hebel: Sparduschköpfe und Durchflussbegrenzer an den Armaturen (halbieren den Verbrauch oft, ohne dass man es merkt), die Spartaste am WC nutzen, tropfende Armaturen reparieren lassen und Wasch- wie Spülmaschine nur voll laufen lassen.

Besonders lohnend ist das Sparen bei Warmwasser – da sparen Sie Wasser und Energie gleichzeitig. Duschen statt baden macht dabei den größten Unterschied.

Was hilft gegen kalkhaltiges Wasser?

In der Rhön ist das Wasser oft hart – das sieht man an Kalkrändern und spürt man an Geräten. Eine Enthärtungsanlage entzieht dem Wasser den überschüssigen Kalk, bevor er in Leitungen, Boiler und Haushaltsgeräte gelangt.

Das verlängert deren Lebensdauer, senkt den Verbrauch an Wasch- und Reinigungsmitteln – und das Wasser fühlt sich weicher an. Wir messen Ihre Wasserhärte und sagen ehrlich, ob sich eine Anlage für Sie lohnt. Mehr zu Enthärtungsanlagen.

Wie funktioniert eine Enthärtungsanlage?

Die meisten Anlagen arbeiten im Ionenaustausch-Verfahren: Das Wasser fließt durch ein Harz, das die Kalkbildner Calcium und Magnesium gegen Natrium austauscht. Ist das Harz „voll", spült sich die Anlage automatisch mit Salzsole durch und ist wieder einsatzbereit.

Für Sie heißt das im Alltag nur: gelegentlich Regeneriersalz nachfüllen. Den Rest erledigt die Anlage selbst – auf Wunsch übernehmen wir Wartung und Salz-Service.

Was bedeutet Wasserhärte – und welche habe ich?

Die Wasserhärte beschreibt, wie viel gelöster Kalk im Wasser steckt, gemessen in Grad deutscher Härte (°dH). Bis 8,4 °dH gilt Wasser als weich, bis 14 °dH als mittel, darüber als hart.

Ihre örtliche Wasserhärte erfahren Sie beim Wasserversorger – oder wir messen sie direkt bei Ihnen. Ab dem harten Bereich lohnt sich meist der Blick auf eine Enthärtungsanlage.

Was tun bei einem Wasserrohrbruch?

Zuerst Ruhe bewahren und den Haupthahn schließen – er sitzt meist im Keller beim Wasserzähler. Bei Schäden in der Nähe von Elektrik zusätzlich die Sicherung ausschalten. Dann das Wasser aufnehmen und uns anrufen: 09701 641.

Je schneller der Zufluss gestoppt ist, desto kleiner bleibt der Schaden. Tipp: Prägen Sie sich schon heute ein, wo Ihr Haupthahn sitzt.

Warum schwankt der Wasserdruck?

Schwankender Wasserdruck hat viele mögliche Ursachen: verkalkte oder verschmutzte Perlatoren an den Armaturen, ein defektes Druckmindererventil, Luft in den Leitungen oder Ablagerungen in den Rohren. Manchmal liegt es auch am Versorger, etwa bei Arbeiten am Netz.

Tritt das Problem dauerhaft oder plötzlich stark auf, sollten Sie es prüfen lassen – wir finden die Ursache und beheben sie.

Was ist ein Rückspülfilter – und warum ist er wichtig?

Der Rückspülfilter sitzt direkt hinter dem Wasserzähler und hält Sand, Rost und andere Partikel aus dem Leitungsnetz zurück, bevor sie Armaturen, Geräte und Ventile beschädigen. In den meisten Häusern ist er nach Norm vorgeschrieben.

Wichtig: Der Filter muss regelmäßig rückgespült werden – empfohlen etwa alle zwei Monate. Das dauert nur wenige Sekunden am Drehhebel. Wer daran nie denkt, riskiert Druckverlust und Verkeimung; bei der Wartung übernehmen wir das gern mit.

Was sind Legionellen – und wie schütze ich mich?

Legionellen sind Bakterien, die sich in lauwarmem, stehendem Wasser (etwa 25–45 °C) vermehren und beim Einatmen von feinem Wassernebel – z. B. beim Duschen – schwere Lungenentzündungen auslösen können.

Der beste Schutz: Warmwasserspeicher auf etwa 60 °C halten, alle Zapfstellen regelmäßig nutzen (auch das Gäste-WC) und nach längerer Abwesenheit das Wasser erst einige Minuten laufen lassen. Bei größeren Wohngebäuden mit zentralem Speicher ist eine regelmäßige Legionellenprüfung sogar Pflicht.

Was kostet eine Badsanierung?

Das hängt stark von Größe, Zustand und Ausstattung ab – ein kleines Gäste-WC ist etwas anderes als ein Familienbad mit bodengleicher Dusche. Seriös lässt sich der Preis erst nach einem Aufmaß vor Ort nennen.

Von uns bekommen Sie dann ein detailliertes Angebot mit festen Positionen, damit Sie genau wissen, woran Sie sind – ohne versteckte Kosten. Mehr zur Badsanierung.

Was gehört zu einer kompletten Badsanierung?

Mehr, als man denkt: Planung und 3D-Gestaltung, Demontage des alten Bads, neue Wasser- und Abwasserleitungen, Elektrik, Abdichtung, Estrich, Fliesen, Sanitärobjekte, Möbel und Beleuchtung – und die Koordination aller beteiligten Gewerke.

Genau das ist der Vorteil aus einer Hand: Sie haben einen Ansprechpartner und einen Terminplan, statt fünf Handwerker selbst zu koordinieren.

Was bedeutet „barrierefrei" im Bad?

Ein barrierefreies oder barrierearmes Bad ist so gebaut, dass es in jeder Lebensphase bequem nutzbar bleibt: bodengleiche Dusche ohne Stolperkante, rutschhemmende Fliesen, ausreichende Bewegungsflächen, unterfahrbarer Waschtisch und stabile Wände für spätere Haltegriffe.

Das Gute: Vieles davon sieht einfach modern aus und erhöht den Komfort für alle – nicht nur im Alter. Wer heute saniert, sollte es gleich mitdenken.

Was tun bei verstopftem Abfluss?

Erste Hilfe: heißes (nicht kochendes) Wasser, die Saugglocke („Pömpel") oder den Siphon unter dem Waschbecken abschrauben und reinigen – dabei einen Eimer unterstellen. Vorsicht mit aggressiven chemischen Rohrreinigern: Sie helfen oft nur kurz und können Dichtungen und Rohre angreifen.

Kommt die Verstopfung wieder oder sind mehrere Abflüsse betroffen, sitzt das Problem tiefer in der Leitung – dann sollte der Fachbetrieb ran.

Lohnt es sich, einen tropfenden Wasserhahn reparieren zu lassen?

Ja – ein stetig tropfender Hahn verschwendet schnell mehrere tausend Liter Wasser im Jahr, und Tropfstellen hinterlassen Kalkränder und können Dichtungen weiter beschädigen. Oft ist nur eine Dichtung oder Kartusche fällig, das ist schnell erledigt.

Bei sehr alten Armaturen kann sich stattdessen der Austausch lohnen – moderne Modelle sparen zusätzlich Wasser und Energie.

Lohnt sich Regenwassernutzung?

Für Gartenbewässerung, WC-Spülung und Waschmaschine braucht es kein teures Trinkwasser. Eine Regenwasseranlage mit Zisterne kann den Trinkwasserverbrauch eines Haushalts um bis zu die Hälfte senken – gut für die Wasserrechnung und in trockenen Sommern Gold wert.

Am wirtschaftlichsten ist der Einbau beim Neubau; im Bestand lohnt zumindest oft eine Gartenlösung. Mehr zur Regenwassernutzung.

Warum dauert es so lange, bis warmes Wasser kommt?

Je weiter die Zapfstelle vom Warmwasserspeicher entfernt ist, desto mehr abgekühltes Wasser steht in der Leitung – das muss erst „weggezapft" werden. Abhilfe schafft eine Zirkulationsleitung mit Pumpe, die warmes Wasser ständig bereithält.

Wichtig dabei: Eine Zirkulation kostet auch Energie. Mit einer Zeitschaltung, die sich an Ihrem Tagesablauf orientiert, holt man das Beste aus beidem – Komfort und Effizienz.

Rund um die Luft

Lüftung

Wie funktioniert eine Wohnraumlüftung?

Eine kontrollierte Wohnraumlüftung tauscht ständig verbrauchte, feuchte Luft gegen frische Außenluft – ganz automatisch, ohne dass Sie Fenster öffnen müssen. Das Herzstück ist ein Wärmetauscher: Er überträgt die Wärme der Abluft auf die frische Zuluft, sodass bis zu 90 % der Heizwärme im Haus bleiben.

Filter halten Pollen und Staub zurück. Das Ergebnis: dauerhaft gute Luft, Schutz vor Schimmel und niedrigere Heizkosten. Mehr zur Wohnraumlüftung.

Zentral oder dezentral – welche Lüftung passt zu mir?

Zentrale Anlagen versorgen das ganze Haus über ein Kanalnetz – ideal für Neubau und Kernsanierung, weil die Kanäle unsichtbar in Decken und Wänden verschwinden. Dezentrale Geräte sitzen einzeln in der Außenwand und lüften raumweise – perfekt zum Nachrüsten im Bestand, ohne große Umbauten.

Oft ist auch eine Kombination sinnvoll, etwa dezentrale Geräte nur für Bad und Schlafzimmer. Wir beraten, was zu Ihrem Haus passt.

Was ist Wärmerückgewinnung?

Beim Lüften über das Fenster geht die Heizwärme einfach verloren. Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung führt Abluft und frische Zuluft durch einen Wärmetauscher: Die warme Abluft gibt ihre Wärme an die kalte Frischluft ab – ohne dass sich die Luftströme mischen.

So kommen bis zu 90 % der Wärme zurück ins Haus. Die Frischluft strömt vorgewärmt ein, es zieht nicht, und die Heizkosten sinken spürbar.

Wie oft muss ich die Filter der Lüftungsanlage wechseln?

Als Faustregel sollten die Filter etwa alle drei bis sechs Monate gewechselt werden – je nach Umgebung, Pollenflug und Filtertyp. Verschmutzte Filter lassen die Anlage lauter und ineffizienter laufen und verschlechtern die Luftqualität.

Viele Geräte erinnern selbst an den Wechsel. Auf Wunsch übernehmen wir Filterwechsel und Wartung für Sie – dann müssen Sie nicht daran denken.

Wie lüfte ich richtig gegen Schimmel?

Mehrmals täglich stoßlüften: Fenster für 5 bis 10 Minuten ganz öffnen, am besten mit Durchzug – statt Fenster stundenlang zu kippen. Kipplüften kühlt die Wände rund ums Fenster aus und begünstigt genau dort Schimmel.

Besonders wichtig nach dem Duschen, Kochen und Schlafen, wenn viel Feuchtigkeit in der Luft ist. Wer nicht ständig daran denken will: Eine Lüftungsanlage übernimmt das automatisch – rund um die Uhr.

Welche Luftfeuchtigkeit ist ideal?

In Wohnräumen sind etwa 40 bis 60 % relative Luftfeuchtigkeit ideal. Liegt sie dauerhaft über 60 %, steigt das Risiko für Schimmel und Hausstaubmilben; deutlich darunter leiden Schleimhäute, Augen und Holzmöbel.

Ein einfaches Hygrometer (ab wenigen Euro) zeigt, wo Sie stehen. Ist die Luft dauerhaft zu feucht, hilft konsequentes Stoßlüften – oder eine Lüftungsanlage, die die Feuchte automatisch abführt.

Ist eine Lüftungsanlage laut?

Richtig geplant: nein. Moderne Anlagen laufen im Normalbetrieb so leise, dass man sie im Alltag nicht wahrnimmt – leiser als ein Kühlschrank. Entscheidend sind die richtige Dimensionierung (niedrige Luftgeschwindigkeiten), Schalldämpfer im Kanalnetz und ein gut gewählter Gerätestandort.

Wird eine Anlage hörbar lauter, sind meist die Filter voll – ein Wechsel schafft Abhilfe.

Was kostet eine Lüftungsanlage im Betrieb?

Wenig: Die Ventilatoren moderner Geräte verbrauchen oft nur 20 bis 50 Watt – aufs Jahr gerechnet meist unter 100 Euro Strom. Dazu kommen die Filter mit etwa 30 bis 80 Euro jährlich.

Dem gegenüber steht die zurückgewonnene Heizwärme, die die Heizkosten deutlich senkt – unterm Strich rechnet sich die Anlage im Betrieb praktisch immer.

Hilft eine Lüftungsanlage bei Allergien?

Ja, spürbar: Mit Pollenfiltern (Feinstaubfilter der Klasse F7/ePM1) bleibt der Großteil der Pollen draußen, während trotzdem ständig frische Luft ins Haus kommt – gerade zur Pollensaison eine enorme Erleichterung, weil die Fenster geschlossen bleiben können.

Wichtig für Allergiker: die Filter regelmäßig wechseln, zur Hauptsaison eher häufiger.

Muss ich mit Lüftungsanlage noch Fenster öffnen?

Müssen: nein – die Anlage sorgt rund um die Uhr für ausreichenden Luftwechsel, auch nachts und im Urlaub. Dürfen: natürlich! Fenster öffnen ist jederzeit erlaubt und schadet der Anlage nicht.

Im Sommer ist die kühle Nachtluft durchs offene Fenster sogar willkommen. Nur im Winter verschenkt man damit die Wärmerückgewinnung – da lässt man die Anlage besser allein arbeiten.

Förderung & Sanierung

Energieberatung

Was macht eine Energieberatung?

Ein Energieberater nimmt Ihr Haus als Ganzes unter die Lupe: Gebäudehülle, Fenster, Heizung, Warmwasser und Lüftung. Daraus entsteht ein klares Bild, wo Energie verloren geht, welche Maßnahmen sich wirklich lohnen und welche Förderungen es dafür gibt.

Für bestimmte Förderprogramme ist die Einbindung eines zugelassenen Energie-Effizienz-Experten sogar vorgeschrieben. Wir arbeiten bei Bedarf Hand in Hand mit Energieberatern zusammen.

Was ist ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP)?

Der iSFP ist ein staatlich gefördertes Beratungsdokument: Ein Energieberater zeigt darin Schritt für Schritt, welche Sanierungsmaßnahmen bei Ihrem Haus in welcher Reihenfolge sinnvoll sind – mit Kostenschätzungen, Einsparprognosen und Zeithorizont über 10 bis 15 Jahre.

Sie müssen danach nichts umsetzen – aber Sie wissen genau, was sich lohnt. Und die Beratung selbst wird vom Staat bezuschusst.

Was bringt der iSFP-Bonus?

Wer eine Einzelmaßnahme an der Gebäudehülle (z. B. Dämmung oder neue Fenster) umsetzt, die in seinem Sanierungsfahrplan vorgesehen ist, bekommt 5 Prozentpunkte zusätzliche Förderung – aus 15 % werden also 20 %.

Bei größeren Maßnahmen holt der Fahrplan seine eigenen Kosten damit oft mehrfach wieder herein. (Stand: 2026 – für den Heizungstausch selbst gilt der Bonus nicht, dort greifen die eigenen Boni.)

Was ist eine Heizlastberechnung – und wann brauche ich sie?

Die Heizlastberechnung (nach DIN EN 12831) ermittelt raumweise, wie viel Wärmeleistung Ihr Haus wirklich braucht. Sie ist die Grundlage für die richtige Dimensionierung der neuen Heizung und der Heizflächen.

Für die Förderung beim Heizungstausch ist sie verpflichtend – und auch fachlich unverzichtbar: Nur eine passend dimensionierte Anlage arbeitet effizient und langlebig. Bei uns gehört sie selbstverständlich dazu.

Was ist ein Energieausweis – und brauche ich einen?

Der Energieausweis bewertet die energetische Qualität eines Gebäudes – ähnlich wie das Energielabel beim Kühlschrank, von A+ bis H. Pflicht ist er beim Verkauf und bei der Neuvermietung; er muss Interessenten unaufgefordert vorgelegt werden und gilt zehn Jahre.

Wer sein Haus selbst bewohnt und nicht verkaufen will, braucht keinen. Sinnvoll kann er trotzdem sein – als Ausgangspunkt für eine Sanierungsplanung.

Verbrauchsausweis oder Bedarfsausweis – was ist der Unterschied?

Der Verbrauchsausweis basiert auf den tatsächlichen Verbrauchsdaten der letzten drei Jahre – er ist günstiger, hängt aber stark vom Heizverhalten der Bewohner ab. Der Bedarfsausweis wird aus der Bausubstanz berechnet (Wände, Fenster, Heizung) und ist damit objektiver und aussagekräftiger.

Für kleine, ältere Gebäude (bis 4 Wohneinheiten, Bauantrag vor 1977, unsaniert) ist der Bedarfsausweis vorgeschrieben – sonst haben Sie die Wahl.

Welche Förderungen gibt es für den Heizungstausch?

Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude gibt es 30 % Grundförderung für den Umstieg auf erneuerbares Heizen. Dazu kommen Boni: für den frühzeitigen Austausch alter Öl- und Gasheizungen und für Haushalte mit geringerem Einkommen – in Summe bis zu 70 % der förderfähigen Kosten.

Wichtig: Der Antrag muss vor der Beauftragung gestellt werden. Wir rechnen Ihren Fall unverbindlich durch und begleiten Sie beim Antrag. (Stand: 2026 – maßgeblich sind die jeweils gültigen Richtlinien.)

Was ist die BEG?

BEG steht für Bundesförderung für effiziente Gebäude – das zentrale staatliche Förderprogramm für energetische Sanierung. Es bündelt die Förderung für den Heizungstausch, für Einzelmaßnahmen wie Dämmung oder Fenster und für Komplettsanierungen zum Effizienzhaus.

Abgewickelt wird sie je nach Maßnahme über die KfW oder das BAFA. Klingt kompliziert – muss Sie aber nicht kümmern: Wir sagen Ihnen, welcher Topf für Ihr Vorhaben der richtige ist.

Was sind Einzelmaßnahmen (BEG EM)?

Einzelmaßnahmen sind gezielte Verbesserungen am Haus, ohne gleich alles zu sanieren: Dämmung von Dach, Fassade oder Kellerdecke, neue Fenster und Türen, Lüftungsanlagen, Heizungsoptimierung – und der Heizungstausch selbst.

Gefördert werden je nach Maßnahme 15 bis 70 %. Der Charme: Sie können Schritt für Schritt sanieren, wie es Budget und Zeitplan erlauben – idealerweise entlang eines Sanierungsfahrplans.

Welche Rolle spielt die KfW bei der Förderung?

Die staatliche KfW-Bank zahlt den Zuschuss für den Heizungstausch aus und vergibt zinsgünstige Ergänzungskredite für Sanierungen sowie die Förderkredite für Komplettsanierungen zum Effizienzhaus. Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle laufen dagegen über das BAFA.

Der Zuschussantrag läuft online über das KfW-Portal „Meine KfW" – wir liefern Ihnen dafür alle nötigen technischen Unterlagen zu.

Wie beantrage ich eine Förderung richtig?

Die goldene Regel: Erst Antrag, dann Auftrag. Der Ablauf: Angebot vom Fachbetrieb einholen, einen Vertrag mit aufschiebender Bedingung (Förderzusage) schließen, Antrag bei KfW bzw. BAFA stellen – und erst nach der Zusage mit der Umsetzung beginnen.

Nach Abschluss reichen Sie die Nachweise ein und erhalten den Zuschuss. Klingt nach Papierkram, ist mit Begleitung aber gut machbar – wir kennen den Ablauf aus vielen Projekten.

Kann ich Handwerkerleistungen von der Steuer absetzen?

Ja, auf zwei Wegen: Ganz klassisch können Sie 20 % der Arbeitskosten von Handwerkerrechnungen (bis 1.200 € pro Jahr) direkt von der Steuer abziehen. Für energetische Sanierungen am selbstgenutzten Eigenheim gibt es alternativ den größeren Steuerbonus nach § 35c EStG: 20 % der gesamten Kosten, verteilt über drei Jahre.

Wichtig: Steuerbonus oder BEG-Förderung – beides zusammen für dieselbe Maßnahme geht nicht. Was günstiger ist, rechnet Ihnen Ihr Steuerberater aus; die nötige Fachbetriebs-Bescheinigung stellen wir aus.

Erst dämmen oder erst die Heizung tauschen?

Die Lehrbuch-Antwort: erst die Hülle, dann die Technik – denn nach der Dämmung reicht eine kleinere, günstigere Heizung. In der Praxis entscheidet aber oft der Zustand: Ist die Heizung 25 Jahre alt und ausfallgefährdet, wartet man nicht erst fünf Jahre auf die Fassadendämmung.

Gute Nachricht: Eine Wärmepumpe funktioniert auch im wenig gedämmten Haus, wenn sie richtig ausgelegt ist – und profitiert von jeder späteren Dämmmaßnahme zusätzlich.

Brauche ich für die Förderung einen Energieberater?

Kommt auf die Maßnahme an: Beim reinen Heizungstausch genügt der Fachbetrieb – ein Energieberater ist nicht vorgeschrieben. Bei Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle (Dämmung, Fenster) und bei Effizienzhaus-Sanierungen muss dagegen ein zugelassener Energie-Effizienz-Experte einbezogen werden.

Und für den 5-%-iSFP-Bonus braucht es naturgemäß den Sanierungsfahrplan vom Energieberater. Wir sagen Ihnen, was in Ihrem Fall nötig ist.

In welcher Reihenfolge saniere ich am sinnvollsten?

Eine bewährte Reihenfolge: zuerst die großen Wärmelecks stopfen (oberste Geschossdecke/Dach und Kellerdecke – viel Wirkung für wenig Geld), dann Fenster und Fassade, parallel oder danach die Heizung erneuern und mit hydraulischem Abgleich optimieren, zum Schluss Komfortthemen wie Lüftung und Photovoltaik.

Jedes Haus ist anders – genau dafür gibt es den individuellen Sanierungsfahrplan, der die Reihenfolge auf Ihr Haus zuschneidet.

Quer durch alle Themen

Allgemeine Fragen

Was kostet eine neue Heizung?

Das hängt vom System und vom Haus ab. Grobe Orientierung (Stand 2026, komplett mit Einbau): Eine Gas-Brennwerttherme liegt meist im niedrigen fünfstelligen Bereich, Wärmepumpen und Pelletheizungen deutlich darüber – dafür gibt es bei ihnen bis zu 70 % Förderung, die den Eigenanteil oft unter den einer neuen Gasheizung drückt.

Einen ehrlichen Preis nennen wir nach einem Vor-Ort-Termin – mit detailliertem Angebot und Förder-Check. Einfach anfragen.

Wann sollte ich meine Heizung modernisieren?

Gute Anhaltspunkte: Die Anlage ist über 20 Jahre alt, Reparaturen häufen sich, der Verbrauch steigt, oder Ersatzteile werden knapp. Dann lieber geplant tauschen als warten, bis sie im Januar ausfällt.

Wer rechtzeitig plant, kann in Ruhe Systeme vergleichen, die volle Förderung mitnehmen und den Einbau in die warme Jahreszeit legen. Ein Heizungs-Check bei der nächsten Wartung zeigt, wo Ihre Anlage steht.

Wie lange hält eine Wärmepumpe?

In der Regel 15 bis 20 Jahre, gut gewartete Anlagen auch länger – vergleichbar mit anderen Heizsystemen. Der Verdichter als Herzstück ist auf viele Betriebsjahre ausgelegt.

Entscheidend für ein langes Leben: eine saubere Auslegung (keine überdimensionierte Anlage, die ständig taktet) und die regelmäßige Wartung.

Wie lange hält eine Heizung insgesamt?

Gas- und Ölkessel halten typischerweise 20 bis 30 Jahre, Pelletkessel und Wärmepumpen etwa 15 bis 25 – jeweils mit regelmäßiger Wartung. Einzelne Komponenten wie Pumpen oder Ausdehnungsgefäße werden zwischendurch getauscht.

Ab etwa 20 Jahren lohnt aber unabhängig vom Zustand der Blick auf einen Tausch: Moderne Anlagen sind so viel effizienter, dass sie sich oft über die Einsparung bezahlt machen.

Warum gluckert die Heizung?

Glucker- und Blubbergeräusche entstehen fast immer durch Luft im Heizsystem. Die Lösung: Heizkörper entlüften (Anleitung weiter oben unter „Heizung") und anschließend den Anlagendruck prüfen.

Gluckert es trotz Entlüften immer wieder, zieht die Anlage irgendwo Luft oder das Ausdehnungsgefäß ist defekt – das sollten wir uns ansehen.

Warum wird ein Heizkörper nicht warm?

Die drei häufigsten Ursachen: Luft im Heizkörper (oben kalt, unten warm → entlüften), ein klemmender Ventilstift am Thermostatventil (Heizkörper bleibt komplett kalt – der Stift lässt sich oft mit etwas Gefühl wieder gängig machen) oder ein fehlender hydraulischer Abgleich, wenn vor allem die entfernten Heizkörper schwächeln.

Bleibt der Heizkörper trotz Entlüften kalt, kümmern wir uns gern darum.

Wie oft muss eine Heizung gewartet werden?

Einmal im Jahr – am besten im Sommer oder Frühherbst, bevor die Heizsaison beginnt. Bei Wärmepumpen und Lüftungsanlagen gehören auch Filter, Kältekreis-Sichtprüfung und Einstellungen zum Check.

Regelmäßig gewartete Anlagen verbrauchen weniger, fallen seltener aus und halten länger – und bei vielen Herstellern hängt die Garantie daran.

Was tun bei Heizungsausfall?

Bevor Sie anrufen, lohnt ein kurzer Check:

  1. Zeigt das Display eine Fehlermeldung? (Code notieren)
  2. Ist die Sicherung drin und der Heizungs-Notschalter an?
  3. Stimmt der Anlagendruck (ca. 1,5–2 bar)?
  4. Bei Öl: Ist noch Brennstoff im Tank?

Hilft das nicht: 09701 641 – mit dem notierten Fehlercode können wir uns schon am Telefon ein Bild machen und kommen so schnell wie möglich.

Welche Heizung passt zu meinem Haus?

Das hängt von Dämmzustand, Heizflächen, Platz, Brennstoffverfügbarkeit und Budget ab. Als Faustregel: Die Wärmepumpe ist heute für die meisten Häuser die erste Wahl; wer eigenen Wald oder günstigen Brennstoffzugang hat, fährt mit Pellets oder Scheitholz gut; Hybridlösungen kombinieren beides.

Pauschal lässt sich das nicht seriös beantworten – deshalb schauen wir uns Ihr Haus an und vergleichen die sinnvollen Optionen ehrlich, mit Kosten und Förderung. Unsere Heizsysteme im Überblick.

Warum verliert meine Heizung Druck?

Gelegentliches, minimales Nachfüllen ist normal. Fällt der Druck aber regelmäßig ab, gibt es eine Ursache: eine undichte Stelle im Leitungsnetz, ein defektes Ausdehnungsgefäß oder ein tropfendes Sicherheitsventil.

Dauerhafter Druckverlust gehört geprüft – kleine Lecks können unbemerkt Bauschäden anrichten. Wir finden die Ursache.

Was bedeutet die Fehlermeldung an meiner Heizung?

Jeder Hersteller hat eigene Fehlercodes – die genaue Bedeutung steht in der Bedienungsanleitung. Manche Fehler lassen sich per Entstör- oder Reset-Taste quittieren; kommt der Fehler aber wiederholt, hat er eine Ursache, die behoben werden sollte.

Unser Tipp: Fehlercode notieren oder abfotografieren und uns anrufen – oft können wir am Telefon schon einschätzen, wie dringend es ist und was zu tun bleibt.

Lohnen sich smarte Heizkörperthermostate?

Oft ja – vor allem, wenn Räume nach festen Zeiten genutzt werden: Smarte Thermostate senken die Temperatur automatisch ab, wenn niemand da ist, und heizen rechtzeitig wieder auf. Einsparungen von rund 5 bis 10 % sind realistisch, in schlecht geregelten Häusern auch mehr.

Sie ersetzen aber keinen hydraulischen Abgleich und keine gute Heizkurve – erst die Grundeinstellung, dann die smarte Feinsteuerung.

Was mache ich bei Gasgeruch?

Sofort handeln, aber ohne Panik: Fenster und Türen weit öffnen, keine Lichtschalter, Stecker oder Klingeln betätigen, nicht rauchen, kein Handy in der Wohnung benutzen. Wenn möglich den Gashaupthahn schließen, das Haus verlassen und Mitbewohner mitnehmen.

Erst draußen telefonieren: Störungsdienst des Netzbetreibers oder Notruf 112. Gasgeruch ist immer ein Fall für die Profis – niemals selbst auf die Suche gehen.

Wer darf an Gas- und Wasserleitungen arbeiten?

Arbeiten an Gasleitungen und an der Trinkwasser-Installation sind Fachbetrieben vorbehalten, die beim Netzbetreiber bzw. Wasserversorger im Installateurverzeichnis eingetragen sind – aus gutem Grund: Es geht um Sicherheit und Trinkwasserhygiene, und bei Eigenbau-Pfusch erlöschen Versicherungsschutz und Gewährleistung.

Selbst machen dürfen Sie kleine Dinge wie Perlator wechseln oder Siphon reinigen. Alles ab dem Eckventil Richtung Leitung gehört in Fachhände.

Warum tropft das Sicherheitsventil an der Heizung?

Das Sicherheitsventil lässt Wasser ab, wenn der Druck in der Anlage zu hoch wird – gelegentlich beim Aufheizen ist das unauffällig. Tropft es aber regelmäßig, ist meist das Ausdehnungsgefäß defekt oder falsch vorgedrückt, manchmal auch das Ventil selbst verschlissen.

Einfach zulassen sollte man es nicht: Dauertropfen kostet Wasser, führt zu Kalk und Korrosion und zeigt ein echtes Problem an. Kurzer Anruf genügt – die Prüfung ist schnell gemacht.

Welche Raumtemperatur ist ideal?

Als Richtwerte haben sich bewährt: Wohnräume 20 bis 22 °C, Küche 18 bis 20 °C, Schlafzimmer 16 bis 18 °C, Bad 22 bis 24 °C. Jedes Grad weniger spart etwa 6 % Heizenergie.

Wichtig: Räume nicht komplett auskühlen lassen – unter etwa 16 °C steigt das Schimmelrisiko, und das Wiederaufheizen frisst die Ersparnis auf.

Was ist der Unterschied zwischen kW und kWh?

Ganz einfach mit dem Auto-Vergleich: Kilowatt (kW) ist die Leistung – wie die PS eines Motors. Ihre Heizung hat z. B. 10 kW Leistung. Kilowattstunden (kWh) sind die verbrauchte Energiemenge – wie die getankten Liter. Läuft die 10-kW-Heizung eine Stunde auf Volllast, hat sie 10 kWh erzeugt.

Auf der Abrechnung zählt also kWh; bei der Auslegung der Heizung geht es um kW.

Warum klopft oder pfeift die Heizung?

Klopfen oder Knacken kommt oft von Rohren, die sich bei Temperaturwechsel ausdehnen und an Wand oder Schelle reiben – lästig, aber meist harmlos. Pfeifen oder Rauschen an Ventilen deutet dagegen auf zu hohe Fließgeschwindigkeit hin: ein Fall für den hydraulischen Abgleich oder eine zu hoch eingestellte Pumpe.

Neue oder laute Geräusche sollte man abklären lassen – meist steckt eine kleine, schnell behobene Ursache dahinter.

Muss der Schornsteinfeger auch zur Wärmepumpe kommen?

Nein – eine Wärmepumpe verbrennt nichts, also gibt es weder Abgas noch Schornstein zu prüfen. Die Schornsteinfeger-Termine entfallen, das spart jedes Jahr Gebühren.

Anders bei Gas-, Öl-, Pellet- und Holzheizungen: Hier bleiben die regelmäßigen Kehr- und Messtermine Pflicht. Und wer einen Kaminofen behält, sieht den Schornsteinfeger natürlich weiterhin.

Wie mache ich mein Haus urlaubsfit?

Vor der Abreise: Wasser-Haupthahn schließen (der beste Schutz vor Wasserschäden), im Winter die Heizung nicht ausschalten, sondern auf Absenk- oder Frostschutzbetrieb stellen, und Waschmaschinen-/Spülmaschinenhähne zudrehen.

Nach der Rückkehr das Wasser an allen Zapfstellen ein paar Minuten laufen lassen, bevor Sie es trinken – so ist auch die Trinkwasserhygiene wieder frisch.

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